• In einer kuriosen Pressekonferenz hat die Polizei am heutigen Nachmittag über die morgige Demonstration von Neonazis informiert – ohne jedoch etwas zu der „öffentlichen“ Versammlung der Neonazis zu verraten. BlockaDO wird im Laufe des Abends mögliche Routen der Neonazis und den möglichen Ort des Abschlusskonzerts veröffentlichen.

    Die Haltung der Polizei sehen die Nazigegner als Schlag ins Gesicht. Lennart Zumholte, Pressesprecher des Bündnisses BlockaDO: „Dass die Dortmunder Polizei aus einer öffentlichen Veranstaltung eine Geheimsache macht, um den Protest dagegen zu unterbinden, ist ein Hohn. Den Neonazis wird hier der Weg frei gemacht, um möglichst ungestört den Mord an Thomas Schulz zu feiern.“ (mehr …)

  • Erneute Niederlage für die Polizei vor dem Oberverwaltungsgericht – Nazi-Aufmarsch darf stattfinden

    Am gestrigen Mittwoch (25.03.2015) teilte das Oberverwaltungsgericht (OVG) für NRW in einer Pressemitteilung mit, dass die eingelegten Beschwerden des Dortmunder Polizeipräsidenten zurückgewiesen wurden.

    Der Begründung ist zu entnehmen, dass Polizeipräsident Gregor Lange „keine ausreichenden Tatsachen benannt [hat], welche die Demonstrationsverbote rechtfertigten“. Das Oberverwaltungsgericht folgt damit den Ausführungen des Verwaltungsgerichtes. „Dieses Urteil und die voran gegangene Begründung des Polizeipräsidenten sind eine absolute Farce.“ so BlockaDO-Sprecher Lennart Zumholte. „Die Absicht der Demonstration der Nazis ist es, den 10 Gedenktag an Thomas Schulz in einen, in Perversion nicht zu überbietenden, ‚Feiertag‘ umzuwandeln.“ „Das werden wir nicht unkommentiert stehen lassen, und werden alles dafür tun, dass dieser Tag nicht von den Tätern in Beschlag genommen werden kann.“ (mehr …)

  • Noch vier Tage, bis zum 10. Jahrestag des Mordes an Thomas Schulz. Noch 4 Tage bis Hunderte Neonazis durch Dortmund marschieren wollen. Noch 4 Tage bis wir auf der Straße die Neonazis aufhalten und gegen rechte Gewalt Demonstrieren.

    Bei diesen Veranstaltungen erhaltet ihr letzte Infos zur Anreise nach Dortmund und den geplanten Aktionen und Demonstrationen.