• Während die Anreise der Nazis zu ihrem Auftaktkundgebungsort an der U-Bahnstation Stadthaus läuft, werden Antifaschisten an verschiedenen Orten immer wieder gekesselt.

    Das BlockaDO-Bündnis kritisiert diese Strategie der Polizei. BlockaDO-Sprecher Lennart Zumholte: „Es ist völlig unnachvollziehbar, warum die Polizei zum wiederholten Mal antifaschistischen Protest behindert und die Nazis laufen läßt. Auch ohne ein Verbot hätte es viele Möglichkeiten gegeben, den Aufmarschtag für die Nazis möglichst unattraktiv zu machen. Die Polizei zeigt hiermit ganz klar, dass sie einen Protest gegen Rassismus nicht wie angekündigt unterstützt.“

    Darüber hinaus kritisiert BlockaDO, dass Antifaschisten nicht zu einer Veranstaltung im Piratenbüro an der Märkischen Straße zum Thema „Gelebte Demokratie“ anreisen dürfen. Die Veranstaltung war kurzfristig organisiert worden, nachdem die Polizei eine Versammlung vor dem Büro, die das Büro vor Übergriffen durch Nazis schützen sollte, verboten hatte. Lennart Zumholte: „Wir fordern die Polizei auf, Interessierte zur Veranstaltung durch zu lassen und Protest gegen den Naziaufmarsch zu ermöglichen!“

    PM von Blockado

  • Im Piratenbüro in der Märkischen Straße 64 findet jetzt eine öffentliche Veranstaltung zum Thema „Gelebte Demokratie“ statt.

    Diese Veranstaltung ist sehr spannend und offen für alle Interessierten! Das BlockaDO-Bündnis begrüßt diese Initiative für mehr Demokratie und ruft alle Antifaschisten auf, diese Veranstaltung zu besuchen.

    Die Polizei kann Euch die Teilnahme an der Veranstaltung nicht verwehren.

  • Nazis laufen im Dortmunder Süden – großer Kessel an der Kampstraße

    Allmählich wird deutlich, wo die Nazis heute laufen: Die Polizei hat zahlreiche Absperrungen in der südlichen Innenstadt errichtet. Alles deutet darauf hin, dass die Nazis im Süden laufen. Da die Polizei insbesondere an der U-Bahnstation Stadthaus massive Absperrungen mit Hamburger Gittern aufbaut, gehen wir davon aus, dass dies der Auftaktkundgebungsort der Nazis sein wird.

    Eine zwischenzeitlich angemeldete Versammlung vor dem Piratenbüro in der Märkischen Straße hat die Polizei verboten.

    An der Kampstraße gibt es jetzt (11.30 Uhr) einen großen Kessel mit ca. 800 Antifaschisten, die sich in Richtung der Naziroute bewegen wollten. Das BlockaDO-Bündnis kritisiert diese überzogene Polizeimaßnahme auf das schärfste und erinnert daran, dass Blockaden gegen Nazis ein legitimer Akt zivilen Ungehorsams sind.